Fury in the Slaughterhouse begeistern vor ausverkauftem Amphitheater in Gelsenkirchen

Samstag 01. August 2026 – Amphitheater Gelsenkirchen
Gelsenkirchen, ein lauer Sommerabend, ein ausverkauftes Amphitheater und eine Band in Bestform: Fury in the Slaughterhouse sorgten am Samstagabend für ein mitreißendes Open-Air-Erlebnis, das den zahlreichen Fans noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Das Konzert war bereits im Vorfeld restlos ausverkauft und bestätigte eindrucksvoll den ungebrochenen Stellenwert der Hannoveraner Rockband.
Bevor die Hauptband Fury in the Slaughterhouse die Bühne betrat, eröffnete Pohlmann den Abend als Vorband und sorgte bereits für eine besondere Atmosphäre.

Schon mit den ersten Songs gelang es Pohlmann, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Seine gefühlvollen Texte, kombiniert mit eingängigen Melodien und seiner sympathischen Bühnenpräsenz, kamen bei den Zuschauerinnen und Zuschauern hervorragend an. Zwischen den Liedern suchte er immer wieder den direkten Kontakt zum Publikum und erzählte kleine Geschichten über seine Musik, was für eine persönliche und entspannte Stimmung sorgte.
Besonders bei „wenn jetzt Sommer wär“ sangen die Besucher lauthals mit und spendeten langen Applaus. Obwohl Pohlmann „nur“ als Vorband auftrat, wirkte sein Auftritt wie ein eigenständiges Konzert. Die Mischung aus ruhigen Balladen und mitreißenden Pop-Rock-Songs bereitete das Publikum perfekt auf den Hauptact vor.

Als anschließend Fury in the Slaughterhouse die Bühne übernahm, war die Stimmung bereits auf dem Höhepunkt. Über zweieinhalb Stunden präsentierten Fury in the Slaughterhouse einen abwechslungsreichen Mix aus ihren größten Klassikern, neuen Songs und beliebten Live-Favoriten. Von der ersten Minute an sprang der Funke auf das Publikum über. Immer wieder verwandelte sich das Amphitheater in einen großen Chor, als Tausende Fans die bekannten Refrains lautstark mitsangen und die Band mit begeistertem Applaus feierten.
Die Musiker überzeugten mit einer spielfreudigen und energiegeladenen Performance.

Sänger Kai Wingenfelder, der mal gleich zu Anfang einen Spaziergang durch das halbe Amphitheater unternahm, führte sympathisch und nahbar durch den Abend, während die Band musikalisch auf höchstem Niveau agierte. Druckvolle Gitarren, eingängige Melodien und eine perfekt abgestimmte Lichtshow sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Besonders bei den großen Hits erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Das Publikum tanzte, sang und feierte gemeinsam bis in die Zugaben hinein. Die enge Verbindung zwischen Band und Fans war während des gesamten Konzerts deutlich zu spüren und machte den Abend zu einem besonderen Erlebnis.
Nach rund zweieinhalb Stunden verabschiedeten sich Fury in the Slaughterhouse unter tosendem Applaus von ihren Fans. Das ausverkaufte Konzert in Gelsenkirchen war ein weiterer Beweis dafür, dass die Band auch nach Jahrzehnten auf der Bühne nichts von ihrer Ausstrahlung und Live-Qualität verloren hat. Ein mitreißender Konzertabend voller Emotionen, großer Songs und echter Rockmusik.

Fotografie: Tatjana Krupka – Textbeitrag: Tatjana Krupka

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