Weekend of Horrors 2026 in Köln

24. Oktober – 25. Oktober 2026

Halle Tor 2 in Köln

Ende Oktober wird Köln für ein Wochenende zum Treffpunkt der Horrorfilm-Szene: Am 24. und 25. Oktober 2026 kehrt das Weekend of Horrors in die Halle Tor 2 zurück. Die Convention bringt internationale Schauspielerinnen, Schauspieler und Filmschaffende mit Fans zusammen – und verbindet persönliche Begegnungen mit Autogrammen, Fotoshootings, Sammlerangeboten und einem Wochenende ganz im Zeichen des Genrekinos.

Für die Ausgabe 2026 hat der Veranstalter bislang 27 Gäste angekündigt. Das Line-up reicht vom Hollywood-Kino über moderne Horrorproduktionen bis zu Klassikern, die das Genre über Jahrzehnte geprägt haben. Besonders spannend ist dabei, dass sich mehrere kleine Film-Reunions abzeichnen: Namen aus Dawn of the Dead und The Descent stehen ebenso auf dem Programm wie prägende Gesichter aus Halloween, A Nightmare on Elm Street, Alien und Godzilla.

Von „From Dusk Till Dawn“ bis „A Nightmare on Elm Street“

Zu den bekanntesten Namen des Wochenendes gehört Juliette Lewis. Ihre Rollen in From Dusk Till Dawn und Cape Fear machten sie auch für Genrefans zu einer festen Größe. Mit Stephen Dorff kommt außerdem der Darsteller des Vampirs Deacon Frost aus Blade nach Köln; Horrorfans kennen ihn zudem aus The Gate und Leatherface. Veronica Cartwright verbindet gleich mehrere Meilensteine des fantastischen Kinos: Sie war in Alien, Invasion of the Body Snatchers und Alfred Hitchcocks The Birds zu sehen.

Auch jüngere Genreerfolge sind vertreten. Amber Midthunder übernahm in Prey die Hauptrolle der Naru und ist unter anderem aus Legion und Roswell bekannt. Jackson Robert Scott spielte Georgie in den beiden IT-Filmen und gehörte zur Besetzung von Locke & Key und The Prodigy. Für Fans der Nightmare on Elm Street-Reihe dürfte Heather Langenkamp einer der wichtigsten Namen sein: Als Nancy Thompson wurde sie zu einer der bekanntesten Final Girls des Horrorkinos.

Der jüngste Neuzugang ist Brad Greenquist. In Stephen Kings Pet Sematary – Friedhof der Kuscheltiere spielte er Victor Pascow, dessen geisterhafte Warnungen zu den einprägsamsten Bildern des Films gehören. Später war Greenquist unter anderem in Annabelle: Creation, Grimm und The Leftovers zu sehen.

Eine besondere „Dawn of the Dead“-Konstellation

Für Fans von George A. Romeros Dawn of the Dead bietet das Weekend of Horrors 2026 eine besondere Gelegenheit: Mit Ken Foree, Scott Reiniger und Gaylen Ross sind drei zentrale Darsteller des Zombieklassikers angekündigt. Foree spielte Peter, Reiniger war als Roger zu sehen und Ross verkörperte Francine. Gemeinsam prägten sie einen Film, der bis heute weit über das Horrorgenre hinaus nachwirkt.

Ken Foree bei der Filmbörse Neuss 2022
Ken Foree bei der Filmbörse Neuss 2022. Foto: freizeittipps-nrw.de

Ken Forees Karriere begann allerdings nicht und endete auch nicht mit Dawn of the Dead. Seine Filmografie umfasst nach Angaben des Veranstalters mehr als 100 Film- und Fernsehproduktionen. Dazu gehören Romeros Knightriders, Stuart Gordons From Beyond, Texas Chainsaw Massacre III, The Dentist, The Devil’s Rejects, Rob Zombies Halloween und The Lords of Salem. Im Dawn of the Dead-Remake von 2004 kehrte er zudem in einer kleinen, aber markanten Rolle als Televangelist zurück.

„The Descent“ und britisches Genrekino

Ein weiterer Schwerpunkt entsteht rund um The Descent. Regisseur Neil Marshall, Hauptdarstellerin Shauna Macdonald und Schauspieler Craig Conway sind gemeinsam angekündigt. Marshalls klaustrophobischer Höhlenhorror zählt zu den einflussreichsten britischen Genrefilmen der 2000er-Jahre. Sein Werk reicht darüber hinaus von Dog Soldiers und Doomsday bis zu Hellboy. Macdonald kehrte für The Descent 2 als Sarah zurück, während Conway auch aus Doomsday und Dog Soldiers bekannt ist.

Slasher, Kultkino und internationale Genregrößen

Die klassischen Slasher-Reihen sind ebenfalls prominent vertreten. Nancy Loomis gehörte als Annie Brackett zur Besetzung von John Carpenters Halloween und wirkte auch in The Fog mit. William Ragsdale wurde als Charley Brewster in Fright Night bekannt, während Mark Burnham im Texas Chainsaw Massacre von 2022 die Rolle des Leatherface übernahm.

Mit Camille Keaton aus I Spit on Your Grave, Laurene Landon aus Maniac Cop und Hundra sowie Laurence R. Harvey aus The Human Centipede 2 & 3 kommen weitere markante Gesichter des Kult- und Exploitationkinos nach Köln. Carl Yorke ist durch Cannibal Holocaust bekannt, Zora Kerova durch Cannibal Ferox und New York Ripper, Margie Newton durch Hell of the Living Dead.

Auch der internationale Blick bleibt breit: Eihi Shiina steht für japanisches Genrekino wie Audition und Tokyo Gore Police, Hugo Stiglitz für Kultfilme wie Grossangriff der Zombies, Survive! und Tintorera. Megumi Odaka ist eng mit der Heisei-Ära der Godzilla-Reihe verbunden. Ergänzt wird das Programm durch Michaela Schaffrath, die unter anderem in Sky Sharks zu sehen war, sowie Regisseur Uwe Boll, dessen Filmografie Titel wie House of the Dead, Alone in the Dark und Citizen Vigilante umfasst.

Mehr als Autogramme und Erinnerungsfotos

Der Reiz des Weekend of Horrors liegt nicht allein in der Zahl prominenter Namen. Eine Convention dieser Art lebt vom direkten Austausch: von Gesprächen über einzelne Filme, gemeinsamen Erinnerungen an bestimmte Kinoepochen und der Gelegenheit, Darstellerinnen, Darsteller und Filmschaffende jenseits der Leinwand zu erleben. Händlerstände, Sammlerstücke und Merchandise machen das Wochenende zugleich zu einer Anlaufstelle für alle, die nach Filmpostern, Figuren, seltenen Veröffentlichungen oder anderen Genre-Fundstücken suchen.

Wer Autogramme oder Fotoshootings plant, sollte sich vor dem Besuch über die jeweiligen Zeiten und Preise informieren. Diese können je nach Gast unterschiedlich ausfallen und werden üblicherweise vom Veranstalter gesondert bekannt gegeben.

Weekend of Horrors 2026: Termin, Ort und Tickets

Das Weekend of Horrors findet am Samstag, 24. Oktober, und Sonntag, 25. Oktober 2026 in der Halle Tor 2 in Köln statt. Tickets sind bereits über den offiziellen Ticketshop erhältlich.

Stand des Line-ups: 17. Juli 2026. Bei Conventions kann es auch kurzfristig zu Ergänzungen oder Absagen kommen. Für die Besuchsplanung sind deshalb immer die aktuellen Angaben des Veranstalters maßgeblich.

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